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Pythagorio


Pythagorio

Das nach dem antiken Mathematiker und Philosophen Pythagoras (a²+b²=c²) benannte Städtchen ist wohl unbestritten das schönste der Insel. Sein markantestes Merkmal ist das riesige Hafenbecken, an dessen Kai vor allem Segelyachten und Ausflugsboote vor einer riesigen Zahl von Cafés, Bars und Tavernen liegen. Seine lange östliche Hafenmole ruht auf den Fundamenten der antiken Hafenmauer aus dem 6. Jh. v.Chr., die manche antike Autoren zu den Sieben Weltwundern zählten. Hier legen die Ausflugsschiffe nach Patmos und die Linienschiffe zu den Dodekanes-Inseln an.

  Auf der sehr viel kürzeren westlichen Hafenmole steht ein modernes, gut gelungenes Denkmal für Pythagoras, der einige Jahre lang auf Samos lebte und forschte.

Geht man von hier aus noch etwa 200 m weiter nach Westen, kommt man zum winzigen Remataki Beach mit einer guten Bar und drei Tavernen, deren Tische und Stühle direkt an der Brandung stehen.

Aus dem inneren Scheitelpunkt des Hafenbeckens führt die nahezu autofreie Straße L. Logotheti als zentrale Achse des historischen Ortskerns gut 300 m landeinwärts bis zur wichtigsten Straßenkreuzung des Städtchens, an der auch die Linienbushaltestelle Richtung Flughafen, Ireon und Vathi liegt. Entlang der Straße findet man zahlreiche Schmuck-, Kunstgewerbe- und Souvenirgeschäfte, die Tourist-Information, Bargeldautomaten, Auto-, Moped- und Fahrradvermietungen.

Wendet man sich an dieser Kreuzung nach links, gelangt man zur 1822-24 erbauten Logothetis-Burg und der unmittelbar benachbarten Kirche Metamorfosis aus dem 19. Jh. Auf dem Gelände der Burg liegen auch der heutige Friedhof und die Grundmauern einer frühchristlichen Basilika. Unmittelbar unterhalb der Burg beginnt der zumeist aus Kieselsteinen gebildete Stadtstrand von Pythagorio.

Antikes Pythagorio

 

Direkt an der Kreuzung sind neben der Bushaltestelle in Richtung Vathi die sehr spärlichen Überreste eines antiken Aphrodite-Tempels zu entdecken. Geht man von der Kreuzung etwa 100 m auf der Straße Richtung Vathí, gelangt man zum modernen Archäologischen Museum von Pythagorio. Daran schließt sich ein umzäuntes, nicht zugängliches Ausgrabungsgelände mit Grundmauern der antiken Stadt Samos an.

Ein etwa dreistündiger Spaziergang, den man gut mit einer Badepause am Doryssa Beach kombinieren kann, führt zu den bedeutenderen antiken Überresten. Man kann sie aber auch mit Auto oder Moped ansteuern. Erstes Ziel ist die Höhlenkirche Panagia Spiliani am Berghang über Pythagorio. Von ihrer Terrasse aus überblickt man die ganze Küstenebene und hat auch gute Sicht auf den Flughafen und das Meer.


Eupalinos Tunnel

Vorbei an der Geländemulde des antiken Theaters geht es dann weiter zum Tunnel des Eupalinos, einem technischen Meisterwerk der Antike. Der über 1 km lange Tunnel wurde vor rund 2650 Jahren von beiden Eingängen aus gleichzeitig in den Berg getrieben und diente zur Sicherstellung der Wasserversorgung in der Stadt auch im Falle von Belagerungen. Der Tunnel ist für Besucher auf etwa 100 m Länge begehbar.

Vom Tunnel führt ein Fußweg hinunter zum Hotel Doryssa Bay, das auch sehenswert ist, wenn man nicht darin wohnt. Zum Hotel gehört nämlich außer dem mehrgeschossigen Haupthaus auch der Nachbau eines alten samiotischen Dorfes, in dessen Häusern Hotelzimmer und Apartments untergebracht sind. Außerdem liegt in diesem Dorf ein sehr interessantes Volkskundliches Museum. Am grobsandig-feinkiesigen Hotelstrand können auch Nicht-Hotelgäste unter alten Tamarisken im Schatten liegen oder das große Wassersportangebot nutzen.

Am Rückweg nach Pythagorio liegen dann noch die Tria Dondia, drei über 6 m hohe Steinpfeiler, die zu einer frühchristlichen Basilika gehörten, sowie die Römischen Thermen und das antike Sportgelände, von dem allerdings nur sieben Säulenstümpfe erhalten blieben. Direkt am Ortsanfang von Pythagorio weist dann ein Schild nach links noch zu den sehr spärlichen Überresten der antiken Agora, also des antiken Marktplatzes.

 

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Die erhaltenen Reste einer römischen Therme bei Pythagorio.